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Elfen auf der Straße

Sind wir bereit für autonomes Fahren? Dieser und weiteren Fragen stellt sich Prof. Lutz Eckstein, Direktor des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen im VDI-Podcast „Wissen aufs Ohr“.

Es geht unter anderem um die technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte des automatisierten Fahrens sowie um seine Abstufungen. Zudem wird im Gespräch geklärt: Was versteht man unter einem Autobahn-Chauffeur, wieso werden automatisierte Fahrzeuge „höflich“ sein und warum sind Testgelände wie das Aldenhoven Testing Center wichtig?

Mehr dazu und was Auto-Elfen können wird im Podcast diskutiert. Hören Sie gerne hinein.

B-Zeichnend

Was haben Aachen, der Barcelona-Sessel (auch MR90 genannt) sowie das Hauptgebäude des College of Architecture, Planning and Design am IIT in Chicago gemeinsam? Richtig, den berühmten Aachener Architekten und Designer Ludwig Mies van der Rohe.

Auf Einladung des Aachener Planungsbüros IngenAix haben uns Bauzeichnerinnen und Bauzeichner der Mies-van-der-Rohe-Schule aus Aachen letzte Woche einen Besuch abgestattet. Dabei konnten wir ihnen gemeinsam mit dem IngenAix-Geschäftsführer veranschaulichen, warum ihre Arbeit so wichtig ist. Nur im Team aus Bauherrn, Planer, Projektsteuerer und ausführenden Firmen (sowie weiteren, nicht weniger wichtigen Experten) können Anlagen wie unsere Stadtumgebung entstehen.

Natürlich durfte eine Fahrt über unser Gelände und durch unsere Steilkurven nicht fehlen. Den lächelnden Gesichtern glauben wir ablesen zu können, dass der Besuch einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Vielen Dank – und gerne wieder!

[Bild: B-Zeichnend]

Frohe Weihnachten!

Wenn im Schneegestöber Sonnenwagen und Laufschuh ruh‘n,
Airbus-Luftschiff und Benefiz-Konvoi nichts mehr tun,
wenn selbst die Feuerwehr kein „Rettungsgasse!“ mehr sendet,
ja, dann ist das Jahr 2019 beendet.

Wenn kein Auto mehr wie von Zauberhand rollt
und Car2Car nur noch „Last Christmas“ funkt,
wenn die ISO 9001 über dem Kaminsims hängt
und der Weihnachtsmann seine Euro NCAP schwenkt,

Wenn Strukturwandel gerade kein Thema ist
und die Stadtumgebung still und verlassen daliegt,
Wenn Plätzchenteig klebt an Kinderhänden,
ja, dann ist das Jahr 2019 zu Ende.

Wir sind gern für Sie da,
im neuen Jahr – ab dem 6. Januar!

Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben schöne und erholsame Feiertage sowie alles Gute für 2020!

[Bild: Frohe Weihnachten!]

Ausgezeichnet!

Wir freuen uns, dass seit November das Aldenhoven Testing Center DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert ist.

Die Norm der International Organization of Standardization (ISO) steht bekanntlich für einen stetigen Verbesserungsprozess. Der Geltungsbereich bei uns umfasst alle für unser Angebot relevanten Prozesse und Dienstleistungen. Dazu gehören beispielsweise unser Sicherheitskonzept sowie der gesamte Buchungs- und Abrechnungsprozess.

Unser Team freut sich auf Ihre nächste Buchung unserer zertifizierten Prüfumgebung – ganz egal ob Streckenelement, Event-Raum oder Mobilfunk-Testfeld. Testen sie uns!

[Bild: Ausgezeichnet!]

Zug um Zug

Dank einer Kooperation mit Vodafone verfügen wir über ein offenes Mobilfunk-Testfeld: das 5G Mobility Lab. Hier wird vernetzter und autonomer Verkehr der Zukunft erforscht. Um neueste Kommunikationstechnik nicht nur im Live-Netz sicher testen zu können, kommen auch ein Test-Netz und Mobile Edge Computing, also die dezentrale Datenverarbeitung am Rand eines Netzwerkes, zum Zuge.

Mehr zum Thema verrät Michael Bösinger von Vodafone. Er stellt im Interview verschiedene Szenarien vor, die in Aldenhoven getestet werden können:

  • „eCall“ und Rettungsgasse
  • Warnung vor schlechten Wetterbedingungen und Hindernissen
  • teleoperiertes Fahren und Platooning, bei welchem mehrere Fahrzeuge wie ein Zug gesteuert fahren.

Hören Sie doch gern in den Podcast von Christoph Burseg (Podstars by OMR) hinein!

[Bild: Zug um Zug]

Schutzengel an Bord

Im täglichen Straßenverkehr entstehen häufig kritische Situation zwischen mehreren Fahrzeugen oder einem Auto und weiteren Verkehrsteilnehmern. Ein rasches Bremsen kann somit Leben retten. Doch was ist, wenn der Fahrer abgelenkt ist und zu spät reagiert?

Hier haben die Fahrzeughersteller Assistenzsysteme entwickelt, um bestmöglich zu unterstützen: AEB (Autonomous Emergency Braking), also die vollautomatische Notbremsung, hilft beispielsweise zunächst durch Früherkennen und Warnen bei einem potenziellen Zusammenstoß. Falls kein Eingriff durch den Fahrer erfolgt, bremst das System automatisch bis zum Stillstand.

Eine Orientierung beim Thema Fahrzeugsicherheit bietet das europäische Bewertungsprogramm für Neu-Fahrzeuge Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) mit ihrem Bewertungsschema. Vielen ist es seit Jahren ein Begriff dank der Sternewertung für die Sicherheit, die das Fahrzeug im Un-Fall bietet. Folgende Prüfszenarien wurden bereits in unserer Stadtumgebung und unsere weiteren Streckenelementen durchgeführt:

  • AEB City (50 km/h)
  • AEB Inter-Urban (80 km/h)
  • AEB Pedestrian (35 km/h at night)
  • AEB Pedestrian (40 km/h)
  • AEB Pedestrian (50 km/h)
  • AEB Cyclist (40 km/h)
  • AEB Cyclist (60 km/h)
  • Lane Support Systems

In diesem Video von Euro NCAP werden sie ab 02:00 min. ausführlich vorgestellt.

Tests in Aldenhoven zu Notbremsungen und auch zu Spurhalte-Assistenzsystemen verbessern somit die Sicherheit im Straßenverkehr für uns alle.

Erklärungsarbeit

Die Technik macht es möglich, dass über WLAN und Mobilfunk und Autos miteinander kommunizieren können. Gerade durch die letztgenannte Variante können Daten sehr rasch weitergegeben werden – und das bei uns dank des 5G Mobility Labs schon seit einem Jahr im aktuellsten Mobilfunkstandard. Alexander Bloch von auto motor und sport hat sich den Nutzen dieser Möglichkeiten vor Kurzem auf unserem Prüfgelände selbst angeschaut:

Tests zur Konnektivität in unserer Stadtumgebung zeigen, dass über Car2Car-Kommunikation rechtzeitig von vorausfahrenden Fahrzeugen nachfolgende beispielsweise vor Unwetter mit Starkregen, Glatteis oder nicht einsehbaren Unfallstellen gewarnt werden können.

Auch Rettungsfahrzeuge profitieren. Denn bereits vor ihrem Eintreffen in einer Straße oder Kreuzung können sie die automobilen Verkehrsteilnehmer zur Bildung einer Rettungsgasse auffordern und somit Hektik bei ihrem Eintreffen vermeiden. Die Kollegen der Aldenhovener Feuerwehr waren direkt begeistert.
Die Anzeige eines Parkplatzes auf dem Fahrzeug-Display hingegen schont die Nerven und den Geldbeutel des Fahrers durch weniger Spritverbrauch bei der täglichen Suche nach einer nahegelegenen Abstellmöglichkeit.

Die Mobilität der Zukunft – schon heute am ATC.

Läuft!

Normalerweise setzt das Team des Aldenhoven Testing Centers alles daran, dass seine Kunden auf der Prüfstrecke sicher schnelle Runden drehen können. Doch am 27. September haben acht unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Aachener Firmenlauf schon zum zweiten Mal selbst „Gas gegeben“ und unter Beweis gestellt, dass sie auch auf der Laufstrecke schnell sein können.

Seit Wochen hatte sich das Lauf-Team darauf vorbereitet, sich mit anderen Aachener Firmen zu messen und ihr Einsatz wurde belohnt: alle Teilnehmenden hatten viel Spaß bei der sportlichen Herausforderung und waren mit ihren Platzierungen zufrieden!

[Bild: Läuft!]

Hoch hinaus

Dass die Zukunft der Mobilität nicht nur auf der Straße liegt, zeigte eindrucksvoll der Aufstieg eines zwölf Meter großen Luftschiffes über unserem Aldenhoven Testing Center im Rahmen eines Showcase von Airbus und Vodafone während der diesjährigen IAA. „ALtAIR“, von Airbus entwickelt, flog unbemannt über unserem Gelände und wurde von Vodafone mit 5G-Technologie ausgestattet. Somit lässt sich das neuartige Luftschiff auch aus weiter Ferne in Echtzeit steuern.

Ein schönes Beispiel dafür, dass auf unserem Testgelände nicht nur an der automobilen Zukunft geforscht wird. Das Aldenhoven Testing Center und das 5G Mobility Lab von Vodafone stehen jedem offen, der kreative Ideen im gesamten Bereich der Mobilität entwickeln und testen möchte.

Sonnenwagen und Regen

Wenn die Generalprobe ins Wasser fällt, soll das ja gemeinhin ein gutes Zeichen sein. In diesem Sinne gehen wir davon aus, dass das Team Sonnenwagen aus Aachen bei der diesjährigen World Solar Challenge allerbeste Karten hat. Vor einigen Tag wurde der erst kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellte Wagen bei uns einem ausführlichen Test unterzogen. Nach den sehr sonnigen Tagen zuvor zog leider ausgerechnet zu Beginn des Tests ein heftiger Regenschauer über unser Gelände. Das tat aber weder der Sache noch der Stimmung des Teams Abbruch. Und so verlief der Test augenscheinlich ganz gut. Wir wünschen dem Team einen erfolgreichen Endspurt in den letzten Vorbereitungen, eine gute und sichere Reise nach Australien und natürlich einen guten Verlauf des Rennens. Ab dem 13. Oktober werden wir live mitfiebern und drücken feste die Daumen!

[Bild: Sonnenwagen und Regen]

ATC - Aldenhoven Testing Center of
RWTH Aachen University GmbH
Industriepark Emil Mayrisch
52457 Aldenhoven
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