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Chancenreich

Wie erfolgreicher Strukturwandel aussehen kann, hat der Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Christoph Dammermann gestern selbst beurteilt. Vor über 30 Jahren ist er auf der damaligen Steinkohlenzeche Emil Mayrisch unter Tage gewesen. Bei seinem Besuch nun konnte er erleben und erfahren, welche hervorragenden Möglichkeiten das Gelände heute für die Erforschung und Entwicklung der Mobilität von morgen bietet. Es freut uns sehr, dass unsere weitreichenden Pläne, den Standort für Ansiedlungen von jungen und etablierten Mobilitäts-Unternehmen noch attraktiver zu machen, auf die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums zählen können.

Statt wie vor 30 Jahren in die Tiefe geht es bei uns übrigens heute zunehmend in die Höhe – mit unbemannten Luftfahrzeugen. Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle …

Hände hoch!

Wie es bei uns aussieht, wenn automatisierte Fahrzeuge entwickelt und getestet werden, hat sich vor einigen Wochen ein Journalist der ADAC Motorwelt angeschaut. In der Juni-Ausgabe ist nun der Bericht erschienen, über den wir uns sehr freuen. Kurz und knackig wird erläutert, wie bei uns die automatisierte Mobilität der Zukunft entsteht. Eine wichtige Grundlage ist die Stadtumgebung, die dank des vom BMBF geförderten Vorhabens CERMcity entstanden ist. Und natürlich ist die Mobilität der Zukunft nicht nur automatisiert, sondern auch vernetzt. Dabei spielt das 5G Mobility Lab eine entscheidende Rolle. Wir sagen herzlichen Dank für den Besuch und freuen uns auf viele weitere Interessenten.

[Bild: Hände hoch!]

Abkühlung gefällig?

Während ganz Mittel- und Südeuropa gerade bei Temperaturen um die 30 °C kräftig schwitzt, kommt eine – zumindest gedankliche – Abkühlung vielleicht gerade recht. Continental und Vodafone haben offensichtlich schon vor längerem eine coole Anwendung bei uns in der Stadtumgebung demonstriert: das sogenannte digitale Fußgängerschutzschild. Dank Vernetzung und Onboard-Sensorik ist es möglich, Unfälle zwischen Fahrzeugen und Fußgängern in Zukunft zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Dies geschieht u.a. durch einen Austausch von Positionsdaten, aus denen ein möglicher Kollisionskurs ermittelt werden kann. Einer von vielen Nutzen im Sinne der Verkehrssicherheit, die dank modernster Technologien nun möglich werden und bei uns erprobt werden können. Übrigens: unsere Räume sind klimatisiert. Wenn es Ihnen also mal wieder zu heiß wird, kommen Sie einfach vorbei.

Kinderherzen

Es gibt wohl wenig Schöneres, als Kindern eine Freude zu bereiten. Zumal wenn sie unter Krankheiten oder Behinderungen leiden. Daher haben wir überaus gerne und mit großer Freude am Weltkindertag unsere Tore für eine ganz besondere Aktion geöffnet: organisiert vom Kraftfahrerkreis Düren-Aachen formierte sich auf unserem Oval der 1. Euregio-Lkw-Benefiz-Konvoi. Über 100 Lkw und Zugmaschinen stellten sich auf, um von hier aus einen Konvoi durch unsere Region zu starten. Und das alles, um den Kindern ein besonderes Erlebnis, einen besonderen Tag zu bereiten. Nach dem Start ging es 80 km durch die Euregio, bevor bei uns auch wieder das Ziel war. Der Blick in die fröhlichen Augen war der Dank an alle Organisatoren und Unterstützer. Natürlich sind wir auch beim nächsten Mal gerne wieder dabei!

[Bild: ZVA/Carsten Rose]

Kindergarten

Aller Anfang ist schwer. Auch auf dem Weg zum autonomen Fahren. Schön, wenn auf das, was für uns Alltag ist, einmal mit einer etwas anderen Perspektive geschaut wird. Und so finden wir die Überschrift „Wo die Roboterautos üben“ auch durchaus zutreffend. Nach der Geburt (Idee) und den ersten Schritten (Simulation) geht es für die Roboterautos weiter in den Kindergarten (Testgelände), bevor sie in der Schule (öffentliche Testfelder) alles lernen, was sie für ihr Leben brauchen. Reto Schneider, der Autor des Artikels in NZZ Folio, dem Magazin der Neuen Zürcher Zeitung, hat uns für seinen Beitrag vor einigen Wochen einen ganzen Tag besucht. Dabei hat er sich sehr genau angeschaut, wie unser „Kindergarten“ funktioniert und warum er eigentlich so aussieht, wie er aussieht. Dank der Stadtumgebung und dem 5G Mobility Lab verfügen wir sicher über die modernsten Möglichkeiten zum Entwickeln, Erproben und Absichern von autonomen Fahrzeugen. Die etwas andere Perspektive können Sie im Artikel von NZZ Folio nachlesen. Und wenn Sie Ihr „Kind“ in unseren „Kindergarten“ schicken möchten, wenden Sie sich gerne an uns.

[Bild: © Toby Neilan]

Vorsprung sichern

Auf dem Weg zum automatisierten und vernetzten Fahren befinden sich viele Unternehmen – junge wie alte. Zunehmend sind die technischen Voraussetzungen der Umfelderkennung und Führung von Fahrzeugen geschaffen. Die offene und wesentliche Frage der Absicherung dieser Funktionen steht allerdings noch im Raum. Hier setzt das europäische Verbundprojekt HEADSTART an. Es erforscht und entwickelt im Verbund von 17 Partnern Voraussetzungen für eine einheitliche Absicherung. Wir freuen uns, dass wir mit unserer stetigen Weiterentwicklung eines von fünf europäischen Testing Centern sind, das für die notwendigen Versuche genutzt wird. Fahrzeuge und Funktionen zuerst auf Testgeländen abzusichern und dann in den öffentlichen Verkehr zu bringen ist das Gebot der Stunde!
[Logo: HEADSTART]

Praktisch 5G

Im neuen Jahr wird das Thema 5G ein großes sein. Während in der Öffentlichkeit im Moment vor allem über Funkabdeckung und die Versteigerung der Frequenzen diskutiert wird, geht es bei uns bereits um praktische Anwendungen. Dank des ersten 5G-Masts von Vodafone in Deutschland können unsere Kunden bereits jetzt echtes 5G nutzen und ihre Anwendungen auf dieser Basis entwickeln. In einem ausführlichen Beitrag beleuchtet 3sat nano das Potenzial von vernetzten Fahrzeugen, die komfortabler, effizienter und vor allem sicherer werden. Gemeinsam erläutern die Experten von Vodafone und dem Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen die konkreten Möglichkeiten und führen eindrucksvoll vor, wie man Unfälle vermeiden kann. Sehenswert!

[Video: Praktisch 5G]

Happy end

Ein arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende. Es war geprägt von zahlreichen Bautätigkeiten, die bei unseren Kunden auf viel Verständnis stießen, obwohl sie natürlich die eigene Arbeit teilweise erschwert haben. Für dieses Verständnis und die Unterstützung bedanken wir uns herzlich. Und natürlich auch bei allen Partnern und Auftragnehmern, die die Maßnahmen mit uns gemeinsam umgesetzt haben.

Alle Aktivitäten verfolgen dabei nur ein Ziel: das Aldenhoven Testing Center immer besser an die Kundenanforderungen und -wünsche anzupassen. Und so sind wir froh und stolz über das, was wir in diesem Jahr erreicht haben: ein runderneuertes Oval, eine angepasste Fahrdynamikfläche (ideal geeignet für Road Edge Tests nach Euro NCAP) und eine neue Stadtumgebung. Dazu kommt der erste echte 5G-Mast in Deutschland. Natürlich bleiben wir auch im neuen Jahr nicht stehen und werden unser Angebot weiter ausbauen und verbessern. Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben schöne und erholsame Feiertage sowie einen alles Gute für 2019.

[Grafik: Weihnachtsgruß]

Rot sehen

Erfrischend ist es, wenn zwischen dem normalen Testgeschäft auch immer mal wieder außergewöhnliche Kunden zu uns kommen. Kürzlich galt es, ansprechende Fahraufnahmen eines wunderschönen, roten Fahrzeugs zu machen. Das Making of zum Film ist nun verfügbar und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Auch der fertige Film ist durchaus sehenswert. Generell gilt ja bei uns, dass wir gerne rot sehen. Schließlich ist es die Unternehmensfarbe unseres 5G-Partners. Und bis Weihnachten ist es ja auch nicht mehr weit …

[Video: Red Riot]

Motivierter Minister

Zur Eröffnung von CERMcity hatte er sich schon einen ersten Eindruck vom Aldenhoven Testing Center gemacht. In der vergangenen Wochen kam NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst dann direkt noch mal und mit mehr Zeit. So hatte er die Gelegenheit, sich unsere Anlage im Detail zu erfahren. Die Bundesanstalt für Straßenwesen hatte ihr Forschungsfahrzeug zum automatisierten Fahren mitgebracht und ließ den Minister einige Runde fahren, ohne dass er die Hände am Lenkrad haben musste. Im SpeedE, dem Forschungsfahrzeug des Instituts für Kraftfahrzeuge, konnte er sich einen genauen Eindruck von CERMcity machen – ebenfalls ohne Lenkrad, denn der SpeedE wird mit sogenannten Side Sticks gesteuert. Zahlreiche Medien waren der Einladung gefolgt und haben über den Ministerbesuch berichtet, den er im Anschluss an der RWTH Aachen fortgesetzt hat. Wir sagen herzlichen Dank für die Zeit und die offenen Ohren für unsere weiteren Pläne.

wuest

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ATC - Aldenhoven Testing Center of
RWTH Aachen University GmbH
Industriepark Emil Mayrisch
52457 Aldenhoven
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