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Großer Bahnhof

Einen echten Bahnhof haben wir zwar nicht, aber einen sprichwörtlich großen Bahnhof hatten wir am letzten Montag. Nach der pünktlichen Fertigstellung von CERMcity, unserer neuen städtischen Testumgebung, gab es zur offiziellen Eröffnung hohen Besuch. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Staatssekretär Thomas Rachel (BMBF) sowie 380 weitere hochrangige Gästen waren der Einladung der RWTH Aachen gefolgt. Nach einem kurzweiligen Eröffnungstalk folgten der symbolische Knopfdruck und damit die Freigabe der neuen Umgebung. 58 Aussteller boten den Gästen einen echten Blick in die Zukunft der Mobilität. CERmcity umfasst zahlreiche Kreuzungen und Geraden, Parkbereiche und eine Multifunktionsfläche. Das alles ist natürlich vernetzt und kommuniziert untereinander sowie mit den Fahrzeugen und weiteren Verkehrsteilnehmern. Wir freuen uns sehr über ein tolles Echo in Funk, Fernsehen, Online und Print. Und natürlich ab sofort auf die ersten Nutzer. Schließlich ist CERMcity auf der Basis von Nutzeranforderungen entstanden, die über 100 Personen aus über 40 Organisationen zur Verfügung gestellt haben. Der Wunsch nach einem Bahnhof war nicht dabei, aber virtuelle Straßenbahnen könnten wir fahren lassen, wenn der Wunsch besteht.

[Foto: Stadtumgebung des Aldenhoven Testing Centers]

Sportlich

Auch ohne Motor mögen wir es sportlich. Motiviert durch unsere Kollegin Anette sind wir zum ersten Mal beim Aachener Firmenlauf dabei gewesen. Mit Platz 75 von 540 angetretenen Firmen haben wir uns ziemlich gut geschlagen. Schnellster war unser Kollege Sebastian mit 21:12 min. über die 4,8 km. Mit den knapp 8.000 anderen Läufern unterwegs zu sein war ein tolles Erlebnis. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und werden fleißig weiter trainieren.

[Foto: Unsere sportlichen Läufer]

1980 gegen 2018

Das Motto "neu und alt" zieht sich ja bei uns ziemlich durch. Wir haben ein altes Zechengelände in eine neue Nutzung gebracht. Wir haben dieses Jahr alten Asphalt gegen neuen getauscht. Und natürlich kann man bei uns auch alte Autos gegen neue testen. Gemacht hat dies vor Kurzem Felix von der Laden, auch bekannt als Dner und mit über 3,2 Millionen Abonennten einer der größten Youtuber in Deutschland. Zusammen mit Nicki Schelle hat er einen VW Golf I GTI, Baujahr 1980, gegen einen VW Golf VII, Baujahr 2018, verglichen. Das sehr ansehnliche Video ist rechts zu sehen und zeigt, was man auf unserer Fahrdynamikfläche, im Infield und auf dem Steigungshügel so alles machen kann. Was heraus kam beim Vergleich? Einfach selbst schauen.

[Video: Alt gegen neu]

Hoher Besuch

Im Rheinland spricht man beim zweiten Mal schon von Tradition. Soweit wollen wir nicht gehen, haben uns aber sehr über den zweiten Besuch von Porsche gefreut. Offenbar war das ähnliche Event aus 2014 noch gut in Erinnerung. ;-) Dieses Jahr konnte die internationale Motorpresse einen Blick auf 70 Jahre Tradition aus Zuffenhausen werfen. Dabei waren natürlich auch die aktuellen Modelle. Auf unserer Fahrdynamikfläche, dem Handlingkurs und dem Autobahnelement konnten die wunderschönen Fahrzeuge ausführlich getestet werden. Und das bei bestem Wetter! Berichte finden sich unter anderem bei n-tv, OneMoreLap.com und dem Lëtzebuerger Tageblatt. Wir sagen: herzlichen Dank für den erneuten Besuch. Bleibt gerne bei dieser „Tradition“.

[Foto: 70 Jahre Porsche auf unserer Fahrdynamikfläche, Quelle: Porsche AG]

Runderneuert

Geschafft! Seit letzter Woche steht unser Oval wieder uneingeschränkt zur Verfügung. In den vergangenen Monaten mussten leider einige Schäden behoben werden, die zu Unebenheiten in den Fahrbahnen geführt hatten. Erst im Zuge des Rückbaus konnten einige Ursachen gefunden werden, die es dann abzustellen galt. Nun freuen wir uns, dass das Oval wieder befahren werden kann. Ihnen, unseren Kunden, danken wir sehr für die Geduld und das Verständnis. Es war für uns alle keine einfache Zeit, umso mehr freuen wir uns, dass es nun überstanden ist. Und während an der einen Stelle die Arbeiten abgeschlossen sind, laufen sie an anderer Stelle unvermindert weiter. Direkt neben dem Oval entsteht immer sichtbarer unser nächstes Streckenelement CERMcity. Die Arbeiten dort sind voll im Plan und so freuen wir uns schon heute auf die große Eröffnung am 1. Oktober 2018. Viel Prominenz hat sich bereits angekündigt – mehr dazu später an dieser Stelle.

[Foto: Oval runderneuert]

Elektrisch mobil

Über eine Sache zu schreiben ist das eine, eine Sache zu erleben das andere. So banal es klingt, so wahr ist es doch. Daher sind wir froh und dankbar, über die Mobilitätstestwochen des Kreises Düren. Sie erlauben es Betrieben, sich von den Vorzügen der Elektromobilität selbst zu überzeugen. Und so können wir im Moment einen elektrisch angetriebenen Roller und ein elektrisch angetriebenes Motorrad ausgiebig bei uns testen. Durchaus praktisch, um die Distanzen auf unseren Gelände zu überbrücken – oder um mittags schnell einen Snack im Supermarkt einzukaufen. Die rote Bella hat sich sofort zum Liebling unserer Mitarbeiter entwickelt, wie man auf dem Foto sehen kann. Herzlichen Dank an Herrn Ansorge und das gesamte Team von Smart Coasting aus Düren!

[Foto: Inge auf dem Roller]

Aldenhoven Beach Club

Nein, natürlich eröffenen wir keinen Beach Club. Aber den Eindruck könnte man angesichts der riesigen sandigen Flächen gewinnen, die gerade bei uns entstehen. CERMcity wird, wie so viele Straßen, auf Sand und Schotter gebaut. Schottertragschicht nennen das die Fachfrau oder der Fachmann. Da es im Moment erfreulicherweise recht trocken ist, kommen zum einen die Arbeiten sehr gut voran, zum anderen wirkt das Sand-Schotter-Gemisch nicht nur auf dem Luftbild wie ein Strand. Dort, auf dem Bild, kann man dann auch die Umrisse der neuen Flächen gut erkennen: Geraden, Kreuzungen, Kurven und eine Multifunktionsfläche entstehen, um das automatisierte Fahren in städtischen Situation erforschbar zu machen – sicher und reproduzierbar. Wir freuen uns, dass wir voll im Zeitplan sind und fiebern nicht nur angesichts der hochsommerlichen Temperaturen der Eröffnung im Oktober entgegen.

[Foto: Gut erkennbare Umrisse der neuen CERMcity-Flächen (Mai 2018)]

Fest im Griff

Wer das Testgeschäft kennt, weiß, dass es viel spektakulärer klingt, als es meistens ist. Da freuen wir uns, wenn uns hin und wieder Film und Fernsehen besuchen, um Autos fahrdynamisch wirklich auf den Zahn zu fühlen. Unlängst waren dies das Team der allseits bekannten und geschätzten Sendung Grip - Das Motormagazin von RTL 2. Das Ergebnis des Drehs ließ sich gestern in der Sendung bewundern und ist nun auch in der Mediathek verfügbar. Im Beitrag tritt der sportliche Toyota Yaris GRMN gegen die beiden Klassiker VW Polo GTI und Peugeot 208 GTI an. Einfach mal reinschauen und überraschen lassen. Wir sagen danke für den Besuch und bis bald!

Fahren und Führen aus der Ferne

Wenn es um das automatisierte Fahen geht, geht es nicht mehr um die Frage ob. Für viele geht es um die Frage wann. Und für die Forscher und Entwickler geht es vor allem um die Frage wie. Klar ist, dass der Weg zum vollautomatisierten Fahren in fünf Stufen erfolgen wird. Auch in der letzten, der vollautomatisierten Stufe kann es zu Situationen kommen, die von der Automatisierungstechnik nicht beherrscht werden. Hier könnten Leitwarten ins Spiel kommen, in denen ein Mensch die Situation anhand von Live-Videobildern löst und das Fahrzeug aus der Ferne steuert. Wie das technisch geht, hat Vodafone im Rahmen der Eröffnung der 5G Labs in Düsseldorf gezeigt. Dort konnte man nicht nur ein Fahrzeug aus der Ferne steuern, das auf unserer Fahrdynamikfläche unterwegs war, sondern auch einen Autokran, der sich auf einer Freifläche auf unserem Gelände befand. Möglich sind solche Anwendungsszenarien dank des 5G Mobility Labs, das Vodafone bereits im vergangenen Jahr eröffnet hat. Das Event in der vergangenen Woche hat nicht nur Experten, sondern auch die Presse begeistert, wie unter anderem bei Chip und in der Aachener Zeitung zu lesen ist. Bewegte Bilder gab es bei Sat.1 und im RTL Nachtjournal (ab 13:28). PS: Natürlich war bei allen Showcases immer ein Sicherheitsfahrer involviert, der in kritischen Situationen hätte eingreifen können.

[Foto: Per 5G-Mobilfunk ferngesteuerter Autokran]

Schiebung

Aller Anfang ist schwer, sagt der Volksmund. Aller Anfang braucht großes Gerät, wäre ein passende Abwandlung. Denn am Anfang der Arbeiten für CERMcity sind vor allem schwere Maschinen wie Raupen, Walzen und Bagger im Einsatz. Sie schieben zunächst den Oberboden ab, um dann in weiteren Schritten die Grundlage für die neuen Verkehrsflächen zu legen, die am Ende CERMcity ergeben werden. Erfreulicherweise spielt das Wetter derzeit hervorragend mit, so dass wir einen zügigen Baufortschritt sehen. Nach der gefühlt langen Phase der Anforderungsermittlung, planerischen Umsetzung und Einholen der Genehmigungen ist es nun schon ein besonderes und schönes Gefühl, in die Umsetzung zu gehen. Wie immer kommen einem die Dimensionen viel größer vor, als sie auf den Plänen bisher gewirkt haben. Aber wir wissen natürlich auch, dass am Ende genau das herauskommen wird, was unsere Kunden sich wünschen: eine ideale Umgebung für die Erforschung, Erprobung und Absicherung von Fahrzeugen im urbanen Umfeld. Future Mobility eben.

[Foto: Aktueller Stand der Bauarbeiten für CERMcity (April 2018)]

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