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Schutzengel an Bord

Im täglichen Straßenverkehr entstehen häufig kritische Situation zwischen mehreren Fahrzeugen oder einem Auto und weiteren Verkehrsteilnehmern. Ein rasches Bremsen kann somit Leben retten. Doch was ist, wenn der Fahrer abgelenkt ist und zu spät reagiert?

Hier haben die Fahrzeughersteller Assistenzsysteme entwickelt, um bestmöglich zu unterstützen: AEB (Autonomous Emergency Braking), also die vollautomatische Notbremsung, hilft beispielsweise zunächst durch Früherkennen und Warnen bei einem potenziellen Zusammenstoß. Falls kein Eingriff durch den Fahrer erfolgt, bremst das System automatisch bis zum Stillstand.

Eine Orientierung beim Thema Fahrzeugsicherheit bietet das europäische Bewertungsprogramm für Neu-Fahrzeuge Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) mit ihrem Bewertungsschema. Vielen ist es seit Jahren ein Begriff dank der Sternewertung für die Sicherheit, die das Fahrzeug im Un-Fall bietet. Folgende Prüfszenarien wurden bereits in unserer Stadtumgebung und unsere weiteren Streckenelementen durchgeführt:

  • AEB City (50 km/h)
  • AEB Inter-Urban (80 km/h)
  • AEB Pedestrian (35 km/h at night)
  • AEB Pedestrian (40 km/h)
  • AEB Pedestrian (50 km/h)
  • AEB Cyclist (40 km/h)
  • AEB Cyclist (60 km/h)
  • Lane Support Systems

In diesem Video von Euro NCAP werden sie ab 02:00 min. ausführlich vorgestellt.

Tests in Aldenhoven zu Notbremsungen und auch zu Spurhalte-Assistenzsystemen verbessern somit die Sicherheit im Straßenverkehr für uns alle.

Erklärungsarbeit

Die Technik macht es möglich, dass über WLAN und Mobilfunk und Autos miteinander kommunizieren können. Gerade durch die letztgenannte Variante können Daten sehr rasch weitergegeben werden – und das bei uns dank des 5G Mobility Labs schon seit einem Jahr im aktuellsten Mobilfunkstandard. Alexander Bloch von auto motor und sport hat sich den Nutzen dieser Möglichkeiten vor Kurzem auf unserem Prüfgelände selbst angeschaut:

Tests zur Konnektivität in unserer Stadtumgebung zeigen, dass über Car2Car-Kommunikation rechtzeitig von vorausfahrenden Fahrzeugen nachfolgende beispielsweise vor Unwetter mit Starkregen, Glatteis oder nicht einsehbaren Unfallstellen gewarnt werden können.

Auch Rettungsfahrzeuge profitieren. Denn bereits vor ihrem Eintreffen in einer Straße oder Kreuzung können sie die automobilen Verkehrsteilnehmer zur Bildung einer Rettungsgasse auffordern und somit Hektik bei ihrem Eintreffen vermeiden. Die Kollegen der Aldenhovener Feuerwehr waren direkt begeistert.
Die Anzeige eines Parkplatzes auf dem Fahrzeug-Display hingegen schont die Nerven und den Geldbeutel des Fahrers durch weniger Spritverbrauch bei der täglichen Suche nach einer nahegelegenen Abstellmöglichkeit.

Die Mobilität der Zukunft – schon heute am ATC.

Läuft!

Normalerweise setzt das Team des Aldenhoven Testing Centers alles daran, dass seine Kunden auf der Prüfstrecke sicher schnelle Runden drehen können. Doch am 27. September haben acht unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Aachener Firmenlauf schon zum zweiten Mal selbst „Gas gegeben“ und unter Beweis gestellt, dass sie auch auf der Laufstrecke schnell sein können.

Seit Wochen hatte sich das Lauf-Team darauf vorbereitet, sich mit anderen Aachener Firmen zu messen und ihr Einsatz wurde belohnt: alle Teilnehmenden hatten viel Spaß bei der sportlichen Herausforderung und waren mit ihren Platzierungen zufrieden!

[Bild: Läuft!]

Hoch hinaus

Dass die Zukunft der Mobilität nicht nur auf der Straße liegt, zeigte eindrucksvoll der Aufstieg eines zwölf Meter großen Luftschiffes über unserem Aldenhoven Testing Center im Rahmen eines Showcase von Airbus und Vodafone während der diesjährigen IAA. „ALtAIR“, von Airbus entwickelt, flog unbemannt über unserem Gelände und wurde von Vodafone mit 5G-Technologie ausgestattet. Somit lässt sich das neuartige Luftschiff auch aus weiter Ferne in Echtzeit steuern.

Ein schönes Beispiel dafür, dass auf unserem Testgelände nicht nur an der automobilen Zukunft geforscht wird. Das Aldenhoven Testing Center und das 5G Mobility Lab von Vodafone stehen jedem offen, der kreative Ideen im gesamten Bereich der Mobilität entwickeln und testen möchte.

Sonnenwagen und Regen

Wenn die Generalprobe ins Wasser fällt, soll das ja gemeinhin ein gutes Zeichen sein. In diesem Sinne gehen wir davon aus, dass das Team Sonnenwagen aus Aachen bei der diesjährigen World Solar Challenge allerbeste Karten hat. Vor einigen Tag wurde der erst kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellte Wagen bei uns einem ausführlichen Test unterzogen. Nach den sehr sonnigen Tagen zuvor zog leider ausgerechnet zu Beginn des Tests ein heftiger Regenschauer über unser Gelände. Das tat aber weder der Sache noch der Stimmung des Teams Abbruch. Und so verlief der Test augenscheinlich ganz gut. Wir wünschen dem Team einen erfolgreichen Endspurt in den letzten Vorbereitungen, eine gute und sichere Reise nach Australien und natürlich einen guten Verlauf des Rennens. Ab dem 13. Oktober werden wir live mitfiebern und drücken feste die Daumen!

[Bild: Sonnenwagen und Regen]

Chancenreich

Wie erfolgreicher Strukturwandel aussehen kann, hat der Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Christoph Dammermann gestern selbst beurteilt. Vor über 30 Jahren ist er auf der damaligen Steinkohlenzeche Emil Mayrisch unter Tage gewesen. Bei seinem Besuch nun konnte er erleben und erfahren, welche hervorragenden Möglichkeiten das Gelände heute für die Erforschung und Entwicklung der Mobilität von morgen bietet. Es freut uns sehr, dass unsere weitreichenden Pläne, den Standort für Ansiedlungen von jungen und etablierten Mobilitäts-Unternehmen noch attraktiver zu machen, auf die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums zählen können.

Statt wie vor 30 Jahren in die Tiefe geht es bei uns übrigens heute zunehmend in die Höhe – mit unbemannten Luftfahrzeugen. Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle …

Hände hoch!

Wie es bei uns aussieht, wenn automatisierte Fahrzeuge entwickelt und getestet werden, hat sich vor einigen Wochen ein Journalist der ADAC Motorwelt angeschaut. In der Juni-Ausgabe ist nun der Bericht erschienen, über den wir uns sehr freuen. Kurz und knackig wird erläutert, wie bei uns die automatisierte Mobilität der Zukunft entsteht. Eine wichtige Grundlage ist die Stadtumgebung, die dank des vom BMBF geförderten Vorhabens CERMcity entstanden ist. Und natürlich ist die Mobilität der Zukunft nicht nur automatisiert, sondern auch vernetzt. Dabei spielt das 5G Mobility Lab eine entscheidende Rolle. Wir sagen herzlichen Dank für den Besuch und freuen uns auf viele weitere Interessenten.

[Bild: Hände hoch!]

Abkühlung gefällig?

Während ganz Mittel- und Südeuropa gerade bei Temperaturen um die 30 °C kräftig schwitzt, kommt eine – zumindest gedankliche – Abkühlung vielleicht gerade recht. Continental und Vodafone haben offensichtlich schon vor längerem eine coole Anwendung bei uns in der Stadtumgebung demonstriert: das sogenannte digitale Fußgängerschutzschild. Dank Vernetzung und Onboard-Sensorik ist es möglich, Unfälle zwischen Fahrzeugen und Fußgängern in Zukunft zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Dies geschieht u.a. durch einen Austausch von Positionsdaten, aus denen ein möglicher Kollisionskurs ermittelt werden kann. Einer von vielen Nutzen im Sinne der Verkehrssicherheit, die dank modernster Technologien nun möglich werden und bei uns erprobt werden können. Übrigens: unsere Räume sind klimatisiert. Wenn es Ihnen also mal wieder zu heiß wird, kommen Sie einfach vorbei.

Kinderherzen

Es gibt wohl wenig Schöneres, als Kindern eine Freude zu bereiten. Zumal wenn sie unter Krankheiten oder Behinderungen leiden. Daher haben wir überaus gerne und mit großer Freude am Weltkindertag unsere Tore für eine ganz besondere Aktion geöffnet: organisiert vom Kraftfahrerkreis Düren-Aachen formierte sich auf unserem Oval der 1. Euregio-Lkw-Benefiz-Konvoi. Über 100 Lkw und Zugmaschinen stellten sich auf, um von hier aus einen Konvoi durch unsere Region zu starten. Und das alles, um den Kindern ein besonderes Erlebnis, einen besonderen Tag zu bereiten. Nach dem Start ging es 80 km durch die Euregio, bevor bei uns auch wieder das Ziel war. Der Blick in die fröhlichen Augen war der Dank an alle Organisatoren und Unterstützer. Natürlich sind wir auch beim nächsten Mal gerne wieder dabei!

[Bild: ZVA/Carsten Rose]

Kindergarten

Aller Anfang ist schwer. Auch auf dem Weg zum autonomen Fahren. Schön, wenn auf das, was für uns Alltag ist, einmal mit einer etwas anderen Perspektive geschaut wird. Und so finden wir die Überschrift „Wo die Roboterautos üben“ auch durchaus zutreffend. Nach der Geburt (Idee) und den ersten Schritten (Simulation) geht es für die Roboterautos weiter in den Kindergarten (Testgelände), bevor sie in der Schule (öffentliche Testfelder) alles lernen, was sie für ihr Leben brauchen. Reto Schneider, der Autor des Artikels in NZZ Folio, dem Magazin der Neuen Zürcher Zeitung, hat uns für seinen Beitrag vor einigen Wochen einen ganzen Tag besucht. Dabei hat er sich sehr genau angeschaut, wie unser „Kindergarten“ funktioniert und warum er eigentlich so aussieht, wie er aussieht. Dank der Stadtumgebung und dem 5G Mobility Lab verfügen wir sicher über die modernsten Möglichkeiten zum Entwickeln, Erproben und Absichern von autonomen Fahrzeugen. Die etwas andere Perspektive können Sie im Artikel von NZZ Folio nachlesen. Und wenn Sie Ihr „Kind“ in unseren „Kindergarten“ schicken möchten, wenden Sie sich gerne an uns.

[Bild: © Toby Neilan]

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ATC - Aldenhoven Testing Center of
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