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Einblicke in die Zukunft der Mobilität

Nachhaltige Lösungen für die Mobilität von morgen findet man nur, wenn man Probleme ganzheitlich angeht. Das klappt nur durch eine Zusammenarbeit aller Experten, die das erforderliche Fachwissen mitbringen und somit vielfältige Perspektiven einbringen können. Die RWTH Aachen hat gestern und vorgestern eindrucksvoll bewiesen, wie vielfältig und fundiert ihre Experten in der Lage sind, die Mobilität von morgen zu gestalten. Das Future Mobility Lab bündelt die Kompetenzen und ist zentrale Anlaufstelle für Kooperationen. Die bei uns installierte Kreuzung ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, Ideen schnell und unkompliziert in Prototypen zu überführen und zu testen. In diesem Video erklärt Prof. Eckstein, der Vorsitzende des Future Mobility Labs den Ansatz und die Möglichkeiten.

[Video: Mobilitätsforschung an der RWTH: das Future Mobility Lab]

Währenddessen auf der Südhalbkugel...

Während in unseren Breitengraden so langsam der Herbst einzieht, startet die Südhalbkugel in den Frühling. Ideale Voraussetzungen für die World Solar Challenge. Die deutschen Solarauto-Teams Sonnenwagen aus Aachen und SolarCar aus Bochum treten heute die rund 3.000 km lange Strecke an. Im August waren Sie bei uns zu Gast, um ihre Fahrzeuge zu testen und um ihre Fahrstrategien zu optimieren. Damals ist ein kurzer, sehenswerter Film entstanden, den wir gerne empfehlen. Und natürlich drücken wir nun beiden Teams die Daumen für ein erfolgreiches und unfallfreies Rennen! Die aktuelle Position der Fahrzeuge lässt sich am besten auf dieser Seite verfolgen.

[Video: Solarautos am Aldenhoven Testing Center]

Zweirad-Sicherer

Als Testzentrum für Mobilität bieten wir nun mit dem Oval eine weitere Strecke für zweirad-Versuche an. Dazu haben wir kürzlich die bestehenden Leitplanken mit einem Unterfahrschutz versehen. Auf der Fahrdynamikfläche sind Fahrversuche mit Zweirädern schon seit 2015 möglich, nun ist auch das Oval dafür bereit. Es freut uns, dass unser Engagement für eine angemessene Sicherheit der Zweiradfahrer auch von MEHRSi, der Initiative für mehr Sicherheit für Biker gesehen und gewürdigt wird. Schließlich sollen nicht nur im öffentlichen Straßenverkehr etwaige Unfälle möglichst glimpflich ablaufen, sondern auch und gerade auf Teststrecken. Nutzen Sie also gerne unser neues Angebot und geben im Buchungsformular die geplanten Fahrmanöver an, damit wir sie bewerten und Ihnen dann eine Rückmeldung zur Machbarkeit geben können. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

[Foto: Unterfahrschutz nun auch am Oval]

Bestens vernetzt

Ein wahrhaft großer Tag war das. Am vergangenen Mittwoch haben wir gemeinsam mit Vodafone das 5G Mobility Lab eröffnet. Zu den mehr als 300 Gästen zählten u.a. Ministerpräsident Armin Laschet, CEO Dr. Hannes Ametsreiter und CTO Dr. Eric Kuisch von Vodafone, der parlamentarische Sekretär im BMBF Thomas Rachel, der Rektor der RWTH Aachen Prof. Ernst Schmachtenberg sowie der Landrat des Kreises Düren Wolfgang Spelthahn. Ministerpräsident Laschet nennt es ein "Musterbeispiel für angewandte Spitzenforschung made in NRW". Das hören wir natürlich gerne!

Nach einer kurzen Feierstunde nahmen die Redner das Mobilfunk-Testfeld per Knopfdruck offiziell in Betrieb. Danach hieß es für alle Gäste einen Blick auf die Mobilität der Zukunft zu werfen: An insgesamt 28 Stationen und bei zahlreichen live präsentierten Demonstrationen wurde erlebbar, was dank vernetzter Fahrzeuge möglich wird: Sicherheit, Effizienz und Komfort im Verkehr zu steigern. Auch dieses Video fasst den Tag und das Erlebte sehr schön zusammen.

Wie üblich steht die neue Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur allen interessierten Nutzern ab sofort zur Verfügung. Das Mobilfunk-Testfeld, bestehend aus vier Sendemasten, zwölf Funkzellen und eigener Core-Technik, ist frei konfigurierbar und kann somit ganz auf die Erfordernisse der Kunden ausgerichtet werden. Es ist zudem per Glasfaser mit 20 Gbit/s an die Vodafone Innovation Park Labs in Düsseldorf angebunden. Wir freuen uns über die gute und offene Kooperation mit Vodafone - und natürlich auf viele Nutzer.

[Start für das 5G Mobility Lab]

Der Sonne entgegen

Australien von Norden nach Süden durchqueren und dabei ausschließlich selbst erzeugten Solarstrom zu verwenden - das ist das gemeinsame Ziel der Teams SolarCar aus Bochum und des Teams Sonnenwagen aus Aachen. Am vergangenen Wochenende trafen sich die Teams auf dem Aldenhoven Testing Center, um letzte Testfahrten zur Vorbereitung auf die diesjährige World Solar Challenge zu unternehmen. Dort gilt es zwischen dem 8. und 15. Oktober die über 3.000 km lange Strecke möglichst schnell zu absolvieren. Natürlich geht das nur, wenn die Sonne scheint, also täglich zwischen 8 und 17 Uhr Ortszeit.

Das Team Sonnenwagen aus Aachen tritt mit dem Huawei Sonnenwagen in der Challenger Class an, das Team SolcarCar mit dem thyssenkrupp blue.cruiser in der Cruiser Class. Nachdem die Tests jeweils erfolgreich verliefen wünschen wir eine gute Reise nach Down Under. Und drücken natürlich die Daumen, dass das Rennen erfolgreich und vor allem unfallfrei absolviert wird!

[Teams SolarCar und Sonnenwagen]

Frisch gestrichen

Unserer Kreuzung sieht man seit letzter Woche an, wie variabel sie durch temporäre Markierungen gestaltet werden kann. Aus allen vier Richtungen sind derzeit jeweils drei Fahrspuren sowie Schutzbereiche für Fahrradfahrer markiert. Hinzu kommen Gehwege direkt neben den Fahrbahnen. Zusammen mit der frei konfigurierbaren Ampel, den Gebäudekulissen aus Betonblockstreifen und der vollständigen Abdeckung mit Galileo, Mobilfunk und WLAN steht Ihren Tests nichts mehr im Weg. Sollten Sie ein anderes Szenario benötigen, lassen sich die auf dem Bild zu sehenden Markierungen mit geringem Aufwand ändern. Gleiches gilt für Position und Dimension der Gebäudekulissen.

Für die Erweiterung der Kreuzung zu einem vollwertigen städtischen Szenario läuft derzeit die Detailplanung. Dank der Unterstützung aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie zahlreicher Industriepartner entstehen bis Ende 2018 im Rahmen des Vorhabens CERMcity weitere Verkehrselemente. Gemeinsam mit den bereits bestehenden Streckenelementen können dann bei uns annähernd alle Situation des Realverkehrs nachgestellt werden – sicher und reproduzierbar.

[Foto: Kreuzung am ATC]

Lächelnde Leser

Hier und da ein mulmiges Gefühl, vor allem aber viel Lächeln – das war das Ergebnis eines Besuchs von 30 Leserinnen und Lesern der Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten am vergangenen Mittwoch. Weit mehr als 30 Interessenten hätten sich auf den Aufruf vor einigen Wochen gemeldet, erzählte uns zu Beginn Thorsten Pracht vom Zeitungsverlag Aachen, der den Ausflug bei bestem Sonnenschein organisiert hatte. Nach einer Vorstellung des campus aldenhoven sowie der Geschichte hinter dem ATC, den aktuellen Möglichkeiten und den Plänen für die Zukunft hieß es dann „Aufsitzen, bitte“. Im Konvoi hinter dem Safety Car ging es über alle Streckenelemente und natürlich auch durch die Steilkurven – mit besagtem Ergebnis. In der Aachener Zeitung gibt es einen ausführlichen Bericht mit Fotos. Wir danken für den Besuch und sagen bis bald!

[Foto: Lächelnde Leser]

5Germany

Mit dem Mobilfunk-Testfeld, das am 30. August offiziell eröffnet wird, verfügen wir bereits heute über eine Abdeckung mit dem derzeit modernsten Mobilfunk-Standard LTE Advanced Pro (4G). Gerade für Anwendungen im vernetzten Fahren verspricht der kommende Mobilfunk-Standard 5G eine deutliche Verbesserung. Dies betrifft vor allem die garantierte Verfügbarkeit sowie die Latenz bei der Datenübertragung. So scheinen zunehmend auch sicherheitskritische Anwendung auf Basis des Mobilfunks möglich.

In der vergangenen Woche hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die 5G-Strategie für Deutschland veröffentlicht. Es freut uns sehr, dass wir als wichtiger Standort für die anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung darin Erwähnung finden. Unseren Partner Vodafone und uns bestärkt es, möglichst bald und damit deutlich vor der Markteinführung von 5G die neue Technologie in unserem Testnetz anbieten zu können. Stay tuned!

[Foto: Vernetztes Fahren mit Vodafone]

Digital sakral

Wie „krass“ sich der digitale Wandel der Gesellschaft vollzieht, konnten wir am vergangenen Freitag eindrucksvoll erleben. Der stattliche Kirchenbau St. Elisabeth in Aachen hat sich in die Digital Church verwandelt und dient nun als Standort und Co-Working-Space des digitalHUB Aachen. Wir freuen uns, als Unterstützer dabei zu sein, wenn sich junge und etablierte Unternehmer eng miteinander vernetzen und so kreative Ideen schneller und besser realisiert werden können. Als Aldenhoven Testing Center bieten wir die europaweit einzige Test- und Entwicklungsumgebung, die unterschiedlichste Teststrecken in Kombination mit einem Mobilfunk-Testfeld umfasst. Alle Ideen, die diese Umgebung nutzen wollen, sind herzlich willkommen. Dem digitalHUB, der bereits seit einigen Monaten eine Menge zusätzlichen Schwung in das Thema Digitalisierung und in die Start-Up-Landschaft in Aachen gebracht hat, wünschen wir weiterhin viel Erfolg und freuen uns, dass wir dabei sein können.

[Foto: Digital sakral]

Brot & Salz …

… sind ein schöner Brauch, um neuen Nachbarn zu begrüßen. Wir haben diesen Brauch etwas abgewandelt und unseren neuen Nachbarn GETEC und GTSystem einen kleinen Gutschein für unseren Steigungshügel überreicht. Die beiden jungen Unternehmen haben sich bewusst für eine Ansiedlung auf dem campus aldenhoven entschieden, um die ideale Lage zur Teststrecke zu nutzen. Wir freuen uns sehr mit und für GETEC und GTSystem über die Fertigstellung des Neubaus und den Einzug. Das Interesse am campus aldenhoven ist nach wie vor groß, so dass wir uns auf die nächsten Anlässe dieser Art freuen. Bei Interesse können sich Unternehmen gerne an Anette Winkler in ihrer Funktion als Wirtschaftsförderin des Kreises Düren wenden: Tel. +49 2421 22-2559

[Foto: Brot & Salz]

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ATC - Aldenhoven Testing Center of
RWTH Aachen University GmbH
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