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Aldenhoven Beach Club

Nein, natürlich eröffenen wir keinen Beach Club. Aber den Eindruck könnte man angesichts der riesigen sandigen Flächen gewinnen, die gerade bei uns entstehen. CERMcity wird, wie so viele Straßen, auf Sand und Schotter gebaut. Schottertragschicht nennen das die Fachfrau oder der Fachmann. Da es im Moment erfreulicherweise recht trocken ist, kommen zum einen die Arbeiten sehr gut voran, zum anderen wirkt das Sand-Schotter-Gemisch nicht nur auf dem Luftbild wie ein Strand. Dort, auf dem Bild, kann man dann auch die Umrisse der neuen Flächen gut erkennen: Geraden, Kreuzungen, Kurven und eine Multifunktionsfläche entstehen, um das automatisierte Fahren in städtischen Situation erforschbar zu machen – sicher und reproduzierbar. Wir freuen uns, dass wir voll im Zeitplan sind und fiebern nicht nur angesichts der hochsommerlichen Temperaturen der Eröffnung im Oktober entgegen.

[Foto: Gut erkennbare Umrisse der neuen CERMcity-Flächen (Mai 2018)]

Fest im Griff

Wer das Testgeschäft kennt, weiß, dass es viel spektakulärer klingt, als es meistens ist. Da freuen wir uns, wenn uns hin und wieder Film und Fernsehen besuchen, um Autos fahrdynamisch wirklich auf den Zahn zu fühlen. Unlängst waren dies das Team der allseits bekannten und geschätzten Sendung Grip - Das Motormagazin von RTL 2. Das Ergebnis des Drehs ließ sich gestern in der Sendung bewundern und ist nun auch in der Mediathek verfügbar. Im Beitrag tritt der sportliche Toyota Yaris GRMN gegen die beiden Klassiker VW Polo GTI und Peugeot 208 GTI an. Einfach mal reinschauen und überraschen lassen. Wir sagen danke für den Besuch und bis bald!

Fahren und Führen aus der Ferne

Wenn es um das automatisierte Fahen geht, geht es nicht mehr um die Frage ob. Für viele geht es um die Frage wann. Und für die Forscher und Entwickler geht es vor allem um die Frage wie. Klar ist, dass der Weg zum vollautomatisierten Fahren in fünf Stufen erfolgen wird. Auch in der letzten, der vollautomatisierten Stufe kann es zu Situationen kommen, die von der Automatisierungstechnik nicht beherrscht werden. Hier könnten Leitwarten ins Spiel kommen, in denen ein Mensch die Situation anhand von Live-Videobildern löst und das Fahrzeug aus der Ferne steuert. Wie das technisch geht, hat Vodafone im Rahmen der Eröffnung der 5G Labs in Düsseldorf gezeigt. Dort konnte man nicht nur ein Fahrzeug aus der Ferne steuern, das auf unserer Fahrdynamikfläche unterwegs war, sondern auch einen Autokran, der sich auf einer Freifläche auf unserem Gelände befand. Möglich sind solche Anwendungsszenarien dank des 5G Mobility Labs, das Vodafone bereits im vergangenen Jahr eröffnet hat. Das Event in der vergangenen Woche hat nicht nur Experten, sondern auch die Presse begeistert, wie unter anderem bei Chip und in der Aachener Zeitung zu lesen ist. Bewegte Bilder gab es bei Sat.1 und im RTL Nachtjournal (ab 13:28). PS: Natürlich war bei allen Showcases immer ein Sicherheitsfahrer involviert, der in kritischen Situationen hätte eingreifen können.

[Foto: Per 5G-Mobilfunk ferngesteuerter Autokran]

Schiebung

Aller Anfang ist schwer, sagt der Volksmund. Aller Anfang braucht großes Gerät, wäre ein passende Abwandlung. Denn am Anfang der Arbeiten für CERMcity sind vor allem schwere Maschinen wie Raupen, Walzen und Bagger im Einsatz. Sie schieben zunächst den Oberboden ab, um dann in weiteren Schritten die Grundlage für die neuen Verkehrsflächen zu legen, die am Ende CERMcity ergeben werden. Erfreulicherweise spielt das Wetter derzeit hervorragend mit, so dass wir einen zügigen Baufortschritt sehen. Nach der gefühlt langen Phase der Anforderungsermittlung, planerischen Umsetzung und Einholen der Genehmigungen ist es nun schon ein besonderes und schönes Gefühl, in die Umsetzung zu gehen. Wie immer kommen einem die Dimensionen viel größer vor, als sie auf den Plänen bisher gewirkt haben. Aber wir wissen natürlich auch, dass am Ende genau das herauskommen wird, was unsere Kunden sich wünschen: eine ideale Umgebung für die Erforschung, Erprobung und Absicherung von Fahrzeugen im urbanen Umfeld. Future Mobility eben.

[Foto: Aktueller Stand der Bauarbeiten für CERMcity (April 2018)]

Ab in die Stadt

Heute ist ein großer Tag für das Aldenhoven Testing Center. Mit dem symbolischen Spatenstich für CERMcity ist die Ergänzung unserer bestehenden Strecken um typische städtische Elemente in greifbare Nähe gerückt. Dazu errichtet die RWTH Aachen dank einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie mit Unterstützung durch Industriepartner in unserem Infield u.a. weitere Kreuzungen, Parkflächen, Haltebuchten, Fußgängerüberwege und eine Multifunktionsfläche. Genau wie die bereits bestehende Kreuzung werden die neuen Elemente technisch hoch ausgestattet. Den offiziellen Spatenstich gaben heute u.a. der parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Racehl MdB, der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Ernst Schmachtenberg, der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn, sowie der Leiter des Institus für Kraftfahrzeuge (ika), Prof. Lutz Eckstein. Zahlreiche Medienvertreter waren vor Ort und haben bundesweit über den Startschuss für die Bauarbeiten berichtet, die im September 2018 abgeschlossen werden. Weitere Informationen sind der Pressemitteilung auf der Webseite des ika zu entnehmen.

[Foto: Großes Medieninteresse beim Spatenstich für CERMcity. ATC-Geschäftsführer Micha Lesemann im Interview.]

Schrägfahrt

Es geht vorwärts, auch wenn dafür erst mal ein Schritt zurück gemacht werden muss. Zur Sanierung unseres Ovals ist es erforderlich, die Deckschicht des Asphalts abzufräsen. Vor allem in den Kurven ist das eine besondere Herausforderung für Mensch und Technik, wie das Foto zeigt. Schließlich muss eine ursprünglich dafür nicht entwickelte Fräse auch in Schräglage funktionieren. Das geht nur dank einiger Umbauten und natürlich mit zusätzlicher Absicherung gegen Kippen und Abrutschen. Diesen Job übernimmt ein Windenwagen, der oben auf dem Damm der Steilkurve parallel zur Fräse fährt.

Weiter geht's nun ab kommender Woche mit dem Einbau des neuen Asphalts. Danach folgen die neuen Leitplanken und Markierungen. Insgesamt sind wir, auch trotz der häufigen Temperaturen unter 0 °C, im Zeitplan und gehen davon aus, dass wir am 2. Juli das Oval wieder freigeben können.

schraegfahrt

Capris in der Sonne

Schon im September des vergangenen Jahres konnte wir ein ganzes Rudel stattlicher Ford Capris bei uns begrüßen. Eingeladen hatte die Auto Bild Klassik anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Modelleinführung. Über die Jahre haben sich daraus ganz unterschiedliche Ausprägungen entwickelt und sind zu absoluten Liebhaberfahrzeugen geworden. Nicht nur bei den Besitzern, sondern in einer immer noch großen Fangemeinde. Auf unserem Oval und unserem Handlingkurs sind zahlreiche Bilder entstanden, die den Artikel der Auto Bild Klassik illustrieren. Leider fehlt der Sound, der ebenso eindrucksvoll war. ;-) Trotzdem können wir einen Blick in die Ausgabe 2/2018 nur empfehlen.

[Foto: Capris in der Sonne]

Schneefrei

Nach einigen Wintern mit durchweg sehr milden Temperaturen hat uns im Moment eine Kältewelle fest im Griff. Dass dies allerdings kein Grund ist, auf Testfahrten zu verzichten, hat unser Team gestern bewiesen. Trotz nicht angekündigten Schneefalls konnten wir die Fahrdynamikfläche kurzfristig so herrichten, dass unser Kunde genau die Tests machen konnte, die er sich vorgestellt hat. Die aktuellen Wetterdaten (auch die der letzten 7 Tage) können Sie übrigens stets aktuell auf unserer Wetterseite einsehen und downloaden. Sollten wir Streckenteile doch einmal sperren müssen, erfahren Sie dies in unserer Infobox auf der Startseite. Letztlich bleibt Testing immer witterungsabhängig – aber wir tun gerne unser Möglichstes stets bestmögliche Bedingungen bereitzustellen.

[Video: Schneefrei]

Ärmel hochkrempeln

Planmäßig hat heute die Sanierung unseres Ovals begonnen. Im ersten Schritt werden die Leitplanken zurückgebaut, um anschließend die Oberfläche der Steilkurven bearbeiten zu können. Bis Ende Juni, so der Plan, ist das Oval daher gesperrt. Alle anderen Streckenelemente bleiben in dieser Zeit in Betrieb. Wir informieren an dieser Stelle regelmäßig über den Baufortschritt. Und hoffen und wünschen uns, dass das Wetter weiterhin mitspielt.

Gerne beraten wir Sie, welche Ausweichstrecken während der Bauzeit zur Verfügung stehen. Die allermeisten Tests lassen sich auch auf anderen Streckenelementen durchführen. Sprechen Sie uns bitte einfach an.

[Foto: Baufahrzeug auf Oval]

Auf dem Weg zum autonomen Fahren

Das autonome Fahren ist im Moment nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Dies hat der TÜV Rheinland zum Anlass genommen, in einer Studie Endverbraucher in China, Deutschland und den USA zu befragen, welche Erwartungen und Befürchtungen sie der neuen Technik entgegen bringen. Heraus kam, dass die Endverbraucher durchaus offen sind, dabei aber besonderen Wert auf die Fahrzeug- und Daten-Sicherheit legen.

Heute hat der TÜV Rheinland die Studie im Rahmen eines Presseevents noch einmal erläutert. Dafür standen zahlreiche Experten des TÜV Rheinland als Gesprächspartner zur Verfügung. zwei Showcases haben den Medienvertretern vor Augen geführt, welche Funktionen bereits in Serie sind und welche noch Gegenstand der Forschung sind. Unter anderem hat ein Versuchsträger des Instituts für Kraftfahrzeuge einen Streckenabschnitt voll autonom durchfahren. So konnte man live erleben, wie man sich als Passagier in einem solchen Fahrzeug fühlt. Über die Erkenntnisse wurde von zahlreichen Medien berichtet, unter anderem in diesem Beitrag des WDR sowie in einem Artikel des Handelsblatts.

[Foto: Versuchsträger des ika auf ATC-Teststreckenkreuzung]

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